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Digital Asset Management: Werkzeug für konsistentes Content-Management

Je mehr Kanäle ein Unternehmen bespielt, desto häufiger stellt sich dieselbe Frage: Welche Datei ist die aktuelle? Ein Digital-Asset-Management-System beantwortet sie, indem es Medien zentral verwaltet, statt sie an jeder Stelle erneut abzulegen.

Digital Asset Management

Was sind digitale Assets? #

Digitale Assets sind Inhalte wie Bilder, Videos, Audiodateien, Dokumente und Präsentationen, die im Unternehmen entstehen, gespeichert und verwaltet werden. Sie sind die Grundlage von Marketing und Vertrieb und damit eine zentrale Ressource für die Kommunikation mit Kunden.

Was ein DAM-System leistet #

Ein DAM-System ist die zentrale Stelle, an der digitale Assets abgelegt, organisiert und wieder verteilt werden. Es deckt den standardisierten Import, die Organisation und den kanalspezifischen Export ab.

Die fünf Aufgabenbereiche

  • Erfassung: Import und standardisierte Speicherung von Assets.
  • Verwaltung: Freigabeprozesse und Rollen, damit klar ist, was verwendet werden darf.
  • Distribution: Anbindung an andere Systeme, damit Assets dort landen, wo sie gebraucht werden.
  • Archivierung: Anreicherung mit Metadaten als Grundlage für langfristige Auffindbarkeit.
  • Wiederverwendung: Suche über Metadaten statt über Ordnerpfade.

Warum ein zentrales System #

Ein DAM-System liefert nicht nur einen gemeinsamen Speicherort. Es unterstützt auch dabei, Markenrichtlinien und urheberrechtliche Bestimmungen einzuhalten – ein Punkt, der mit der Zahl der Standorte und beteiligten Dienstleister an Gewicht gewinnt.

Unterschied zwischen DAM und MAM #

DAM verwaltet alle Arten digitaler Assets. Media Asset Management (MAM) ist auf medienspezifische Inhalte wie Video und Audio spezialisiert und bringt dafür Funktionen zur Bearbeitung und Distribution mit, die ein DAM nicht zwingend enthält.

Arten von DAM-Systemen #

  • Library Asset Management – Schwerpunkt auf Archivierung und schnellem Wiederfinden.
  • Production Asset Management – ausgelegt auf Produktions- und Kreativprozesse.
  • Brand Asset Management – Schwerpunkt auf einheitlicher Markenidentität über alle Kanäle.

Wo DAM eingesetzt wird #

  • Marketing: Erstellung und Verwaltung von Materialien.
  • Vertrieb: Zugriff auf aktuelle Unterlagen und Präsentationen.
  • Kreativteams: Verwaltung und Wiederverwendung von Designelementen.

Fazit #

Ein DAM-System sorgt dafür, dass ein Asset einmal existiert und überall referenziert wird. Das spart Suchzeit, verhindert veraltete Stände und hält die Kommunikation über alle Kanäle konsistent.

In Blowball ist das Asset Management Teil der Plattform und direkt mit Produktverwaltung und Kampagnen verbunden – siehe DAM & Medien.

Fragen zu dem Thema oder zur Umsetzung in Blowball? Schreib uns.

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